Archive for the ‘Was man wissen sollte’ Category

Immer öfter wird in englischen Texten (vor allem in American English) it’s als Possessivpronomen verwendet. Eine Google-Suche nach „it’s own right“ z.B. ergab heute Morgen 180.000 Treffer. Richtig ist jedoch „its own right“, was Google mit 2.640.000 Treffern glücklicherweise auch bestätigt.

Its ist das Possessivpronomen zu it bzw. itself (so wie his zu he und her zu she): „of or relating to it or itself especially as possessor, agent, or object of an action„*, z.B. „a child proud of its first drawings“. (mehr …)

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Sowohl das Englische als auch das Deutsche kennen einen Unterschied zwischen dem Gedankenstrich (Englisch: dash) und dem Bindestrich (Englisch: hyphen).

DER BINDESTRICH

In beiden Sprachen wird ein Bindestrich oder hyphen benutzt, um zwei zusammengehörende Wörter miteinander zu verbinden.

Im Deutschen geschieht dies:

… zur Hervorhebung einzelner Bestandteile von Zusammensetzungen (z.B. Ich-Erzählung)

… in Aneinanderreihungen und Zusammensetzungen von Wortgruppen (Berg-und-Tal-Bahn)

… in Zusammensetzungen mit Abkürzungen (UV-bestrahlt), einzelnen Buchstaben (A-Dur, Abc-Code) und Ziffern (100-prozentig, 8-Zylinder)

… außerdem gerne bei Lehnwörtern aus dem Englischen (Know-how, Knock-out-Schlag) (mehr …)

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Eine anschauliche, konzise Erklärung der Entstehung der Kreditkrise auf Englisch. Danach kann man nicht nur die Frage „What is the credit crisis?“ beantworten, sondern man kennt auch die verschiedenen Begriffe für Finanzkrise auf Englisch und hat nebenbei eine Menge financial speak gelernt: sub-prime mortgages, collateralized debt obligations, credit default swap, AAA rated investment (sprich: triple A rated investment), treasury bills, …

Teil 1:

Teil 2: (mehr …)

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In das Wort Mundpropaganda gehört auf Deutsch nur ein Mund, nicht zwei, auch wenn Google die Schreibweise „Mund-zu-Mund-Propaganda“ (bitte gleich vergessen, da falsch) immerhin knapp 60.000 Mal findet. Zum Glück ist die richtige Variante mit knapp 200.000 Einträgen (noch) signifikant in der Überzahl. Diese Art der Kommunikation hat nichts mit Mund-zu-Mund-Beatmung zu tun, bei der natürlich zwei Münder erforderlich sind. Manchmal ist Sprache eben doch logisch.

Wenn man darüber nachdenkt müsste es wenn überhaupt „Mund-zu-Ohr-Propaganda“ heißen. Im Französischen tut es das auch, da nennt sich diese Form der Kommunikation „sans intermédiaire, sans publicité“ (*LPR) (de) bouche à oreille. Im Englischen heißt die Übertragung von Informationen „in spoken, not written words“ (OALD**) (by) word of mouth. (mehr …)

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